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Ergotherapie




„Wachsen… heißt nicht, möglichst schnell möglichst groß zu werden. Wachsen heißt: Ganz behutsam und allmählich die uns eigene und angemessene Größe zu entwickeln, bis wir den Himmel in uns berühren.“ – Jochen Mariss



Benötigt Ihr Kind Ergotherapie?

Ergotherapie kann für Ihr Kind sinnvoll sein, wenn es zuhause, im Kindergarten oder in der Schule in den Bereichen
- Selbstversorgung,
- Produktivität (Schule, Spiel) und/ oder
- Freizeit
Schwierigkeiten hat, die es daran hindern, seinen Alltag selbstständig und für alle Beteiligten entspannt zu bewältigen.

Diese Schwierigkeiten können sich in Ihrem Alltag beispielsweise wie folgt äußern:

Beispiele Selbstversorgung:
Ihr Kind
- trödelt und/ oder verweigert das morgendliche und abendliche Fertigmachen
- geht nicht rechtzeitig zur Toilette
- steht abends im Bett ständig wieder auf
- kann sich noch nicht alleine anziehen und gibt schnell auf
- steht während des Essens mehrfach auf, trödelt, ist hibbelig, stößt ständig Dinge um, lehnt viele Speisen ab, kann noch nicht
  mit Messer und Gabel essen etc.



Beispiele Produktivität:
Schule:
Ihr Kind
- trödelt während der Bearbeitung einer Aufgabe und scheint zu träumen
- streckt beim Malen und Schreiben die Zunge heraus
- der/die Lehrer/in berichtet, dass Ihr Kind sich und seine Mitschüler/innen im Unterricht ablenke
- möchte permanent in Bewegung sein und ist „hibbelig“
- vergisst ständig seine Hausaufgaben und/ oder sein Tornister ist das „reinste Chaos“
- hat Schwierigkeiten, Anschluss in der Klasse zu finden
- schreibt unleserlich, langsam und/oder nicht auf der Linie
- scheint Flöhe husten zu hören und beschwert sich häufig über die Klassenlautstärke
- die Hausaufgabensituation ist ein einziger Kampf
- ist im Sportunterricht „ein Tollpatsch“ und wirkt auch im Alltag eher ungeschickt, stolpert häufig, stößt Dinge um etc.



Kindergarten:
Ihr Kind
- kann sich bei der Verabschiedung „nicht von Ihnen lösen“, sodass das Ritual sehr lange dauert
- benötigt von seinen Erzieher/innen stets Hilfe beim Anziehen
- wechselt beim Spielen nach kürzester Zeit die Tätigkeit
- die Erzieher/innen sagen, dass Ihr Kind im Morgenkreis nicht ruhig sitzenbleiben kann
- hat Schwierigkeiten, Anschluss in der Gruppe zu finden
- wirkt abwesend und verträumt und nimmt nicht aktiv am Gruppengeschehen teil
- wirkt nach einem Kindergartentag vollkommen „überreizt“
- meidet den „Maltisch“, scheint seinen Stift irgendwie seltsam zu halten, hat sich noch nicht für eine Hand (Rechtshänder/ Linkshänder) entschieden,
  streckt beim Malen die Zunge heraus etc.

Beispiele Freizeit:
Ihr Kind
- scheint zu viele Umgebungsreize aufzunehmen und permanent „überreizt“ zu sein
- stolpert häufig, stößt überall an etc.
- kann sich nicht alleine beschäftigen und/oder wechselt sehr häufig die Tätigkeiten
- ist beim Vorlesen einer Geschichte sehr unruhig
- bricht Gesellschaftsspiele mittendrin ab
- ist permanent in Bewegung und verweigert ruhigere Spiele
- der Medienkonsum Ihres Kindes ist viel zu hoch und es wird wütend, wenn dieser eingeschränkt wird
- lehnt Malen und Basteln konsequent ab
- hat Schwierigkeiten beim Klettern, Schaukeln, Fahrradfahren, Roller fahren etc.
- kann nicht abwarten, wenn es in einer Gruppe mit anderen Kindern zusammen ist



„Aus Schwierigkeiten wachsen Wunder.“ – Jean de La Bruyére


Wie ist eine ergotherapeutische Behandlung aufgebaut?


Welche Therapieansätze/ Interventionen werden genutzt?

Während meiner bisherigen Arbeit als Ergotherapeutin habe ich bereits weit über 10 Fort- und Weiterbildungen abgeschlossen, sodass ich auf ein breites Interventionsspektrum, individuell an Ihr Kind und ihre/seine Ziele angepasst, zurückgreifen kann.
Während eines Therapieprozesses beachte ich stets sowohl Ihre aktuellen Alltagsschwierigkeiten als auch die Ursachen, die zu diesen Schwierigkeiten geführt haben. Aus diesem Grund setzt sich eine Therapieeinheit aus der Arbeit an konkreten Alltagshandlungen und – wenn erforderlich - der gleichzeitigen Förderungen der körperlichen und sozio-emotionalen Entwicklung zusammen.

Nach vorheriger Absprache mit Ihnen können dabei u.a. die folgenden Ansätze zum Einsatz kommen:

- CO-OP – Cognitive Orientation to daily Occupational Performance:

ein kognitiver Ansatz u.a. für Kinder mit Koordinationsstörungen

- Wunstorfer Basistraining:
ergotherapeutisches Eingangstraining, das Kinder und Jugendliche befähigt, ihre
Aufmerksamkeitsleistungen,
Selbstregulation und
Handlungssteuerung
mittels gezielten Strategieerwerbs zu verbessern
→ immer mit dem Ziel, ihre individuellen Therapieziele effektiver erreichen zu können

(vgl. https://www.therapieundwissen.de/kurse/kompaktkurs-wunstorfer-konzept/)

- aktuelle, evidenzbasierte Ansätze zum Thema Grafomotorik und Händigkeit

- verhaltenstherapeutische Ansätze

- ganzheitliche Ansätze - u.a. zur Förderung
  der sensorischen Integration,
  der auditiven und visuellen Wahrnehmung,
  der Integration frühkindlicher Restreaktionen

Weitere Ansätze können Sie hier nachlesen.

Die Fragebögen für ein Erstgespräch finden Sie hier



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